Hintergrund  & Arbeitsweise

BILDKONZEPTE

In den Fotoarbeiten zeigt sich eine fragmentierte Realität.
Durch Verschleierung des spezifischen Ursprungs von Objekten und durch systematische Bildstörungen entstehen irritierende Bildwelten.
Die originären Motive lösen sich  in enigmatische Formen und Strukturen und eine teils autonom werdende Phänomenologie auf, überlagern und verrätseln sich.
Sie werden situativ Verwerfungen ausgesetzt, durch Langzeitbelichtung, Unschärfen, Störungsalgorithmen oder verwirrende Kompositionen.
Auf der neuen Inhaltsebene bilden sich erspürte, erinnerte und arrangierte Topographien, in denen das Reale wie das Imaginäre zu finden sind. Es eröffnen sich Spielräume für neue Sinnhaftigkeit.
Die Auseinandersetzung mit der Objektidentität wird zu einer zentralen Fragestellung. Und das Instrument der Fotografie als scheinbar abbildendes Medium wird selbst zum Thema und in seiner eigenen Verlässlichkeit hinterfragt.
Eine Aufforderung an den Betrachter, seine gespeicherten Eindrücke, Erinnerungen und Vorstellungen abzurufen und abzugleichen. Die Fantasie fordert ein, Formen mit neuen Inhalten aufzuladen und die eigenen visuellen Klischees zu thematisieren.

AUSWAHL AN AUSSTELLUNGEN

Bielefeld, Galerie Lampingstraße: 
„Schadhaftes“

Bielefeld, Universitätsgalerie: 
„Geschichten aus dem Kamphof“

Bochum, Technologiezentrum Eco-Textil: „Menschenbilder sichtbar-greifbar“

Bonn, Künstlerforum: 
„alles rund“

Dannenberg, Museum Waldemarturm: 
„Das geheime Spiel der Dinge“

Dortmund, Rathaus: 
„Menschenbilder sichtbar-greifbar“

Dortmund, Museum für Kunst und Kulturgeschichte: „50JA Reflektionen-Reaktionen“

Gelsenkirchen, Wissenschaftspark: 
„Wandlungsprozesse“

Hitzacker, Kunstverein | Kunsthalle Oktogon: 
„Überlagerungen“

Lüchow, Kreishaus: „Kulturelle Stadtpartie“

Lüneburg, Heinrich-Heine-Haus: 
„alles rund“

Lüneburg, Heinrich-Heine-Haus: 
„Inside | Outside“

Lüneburg, Heinrich-Heine-Haus: 
„Alle Ansichten ohne Gewähr“

München, Orangerie im Englischen Garten: 
„Landschaft minus eins“

Reinbek, Schloss: „Kunstwerk – Werkkunst“

Salzwedel, Jenny-Marx-Haus: 
„Zwischen Marienborn und Finsterwalde“

Wörthsee, Rathaus: 
„Uferlos“

VITA

Geboren und aufgewachsen auf der Schwäbischen Alb

Studium der Geografie an der TU München mit anschließender kurzer Berufstätigkeit als Dipl.-Geograf in München

Studium der Fotografie an der Fachhochschule für Gestaltung in Bielefeld bei Gottfried Jäger und Jörg Boström mit Abschluss im Februar 2000
Preisträger beim Wettbewerb „Signalbilder“
Entwicklung der ersten Werkphase „Erinnerung & Bewusstsein“

Von 2000 bis 2001 Art Director des Medienprojekts „775 Jahre Hamm“, Realisierung eines Imageprojekts für Web und CD-ROM für die Stadt Hamm, Westfalen

Seit 2001 freie Auftragsfotografie für Magazine und Unternehmen:
Fotoproduktionen bei Sterneköchen und an Locations und Resorts weltweit

Parallel dazu erfolgt 2001 die Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Westfalen und in den Fotografenverband FREELENS

Mit der Einrichtung des neuen Ateliers am neuen Standort bei Lüneburg 2013 und dem Wechsel zum BBK Lüneburg rückt die künstlerische Auseinandersetzung mit Fragestellungen der aktuellen Werkphase „Objektidentität & Abstraktion“ in den Mittelpunkt

Weitere Ausstellungsprojekte in Vorbereitung